Sachverständigenbüro für Immobilienbewertung

Bebauungsplan

Art der baulichen Nutzung

Art der baulichen Nutzung

In Flächennutzungsplänen wird die allgemeine bauliche Nutzung durch die Bezeichnung von Bauflächen ausgewiesen. Dabei wird zwischen Wohnbauflächen (W), gemischten Bauflächen (M), gewerblichen Bauflächen (G) und Sonderbauflächen (S) unterschieden.

Im Bebauungsplan werden die zehn unterschiedlichen Baugebietsarten geregelt. Hier findet man Angaben zu vier Wohngebietsarten (allgemeine Wohngebiete (WA), reine Wohngebiete (WR), besondere Wohngebiete (WB) und Kleinsiedlungsgebiete (MK)), drei gewerblichen Gebietsarten (Sondergebiete (SO), Gewerbegebiete (GE) und Industriegebiete (GI)) sowie drei Mischgebietsarten (Kerngebiete (MK), Dorfgebiete (MD) und Mischgebiete (MI)).

Grundstück

Grundstück

Als Grundstück bezeichnet man Flurstücke oder Teile davon sowie Gruppen von Flurstücken, die separat vermessen wurden. Die vermessene Fläche muss im Grundbuch eingetragen sein, um als Grundstück zu gelten. Als Parzelle werden Teile eines Flurstückes genannt, die gesondert erworben oder verkauft werden. Diese werden erst zu einem Grundstück, wenn sie ein Grundbuchblatt erhalten haben und vermessen wurden.

Bebauen kann man ein Grundstück nur, sofern es erschlossen und baureif gestellt wurde. Dazu muss ein Anschluss an die Versorgungsnetze wie Strom, Abwasser und Frischwasser sowie an eine öffentliche Straße vorhanden sein. Zudem muss die Parzelle innerhalb bebauter Gebiete liegen und im Bebauungsplan für eine Bebauung vorgesehen sein. Die Vorgaben für die mögliche Art und das Ausmaß der Bebauung werden ebenfalls im Bebauungsplan festgelegt. Wer also ein Grundstück zur Bebauung kauft, sollte sich vorab darüber informieren, ob die Voraussetzungen dafür gegeben sind. 

Parallelverfahren

Parallelverfahren

Parallelverfahren bedeutet, dass die Möglichkeit besteht, gleichzeitig mit Aufstellung, Ergänzung und Aufhebung eines Bebauungsplans auch den Flächennutzungsplan aufzustellen, aufzuheben oder zu ergänzen (§ 8 BauGB). Im Bauwesen deutet der Begriff Parallelverfahren also auf Bebauungsplan und Flächennutzungsplan hin, mit denen Gemeinden entsprechende städtebauliche Entwicklungen steuern. Bebauungspläne leiten sich aus Flächennutzungsplänen ab. Das Parallelverfahren kann gegebenenfalls einen älteren Flächennutzungsplan ersetzen. Daher sollten Wertermittler den aktuellen Stand der Planungsarbeiten sowie Diskussionen in Ratsgremien beachten.

 

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Bernd A. Binder