Die Bergstadt Johanngeorgenstadt liegt im sächsischen Süden direkt an der tschechischen Grenze. Man nennt sie auch „Stadt des Schwibbogens“.

4600 Einwohner leben in der kleinen Stadt die von langen Wintern heimgesucht wird. Bei einer Höhe von 892 m NN hält sich der Winter besonders lange, bis zu 6 Monate kann hier mit Schnee gerechnet werden. Daher auch der Spitzname Johannsibirsk.

Frische Winde im Sommer sorgen für ein angenehmes Klima.

Bekannt wurde der Ort auch durch die erste Großsprungschanze in Deutschland, diese wurde im Jahr 1929 errichtet. Sven Hannawald, ein bekannter Skisprungsportler stammt aus der Bergstadt im Erzgebirge. Städtepartnerschaften werden gepflegt mit den Städten Burglengenfeld (Bayern) und Neudek(Tschechien).

Lebt denn der alte Holzmichel noch? Das fragten hier die aus Johanngeorgenstadt stammenden Mitglieder der Volksmusikgruppe „De Randfichten“.

In der geschichtsträchtigen Stadt stehen viele Denkmäler zur Erinnerung an die vielen bekannten Söhne der Stadt.

Stadtgründungstag ist der 23 Februar und dieser Tag wird mit einem Gottesdienst in der Stadtkirche und einem großen Fest gefeiert.

Verkehrsmäßig ungünstig liegt die Stadt, die aber durch eine Bahnstrecke über eine Verbindung mit dem berühmten Karlsbad in der Tschechei verfügt. Mit dem Auto oder einer öffentlichen Busverbindung kann Johanngeorgenstadt natürlich auch erreicht werden.

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