Rasterfassade

Rasterfassade

Durch einheitliche, symmetrische Elemente, welche sich über die gesamte Fläche wiederholen, zeichnet sich die Rasterfassade aus. Unter anderem können sich gleich breite Fenster und Zwischenräume oder auch Wandelemente, die sich zwischen den Fenstern befinden, abwechseln. Bei Gewerbeimmobilien und Hochhäusern sind Rasterfassaden besonders verbreitet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde diese Fassadenart in Neubauten häufig verwandt. Doch auch heute ist die Rasterfassade noch weit verbreitet und üblich.

Wegen der Uniformität werden Rasterfassaden, die meist auch mit einer einheitlichen Gebäudekastenform einhergehen und entsprechend zu einem eintönigen Straßenbild führen, häufig kritisiert. Die Verwendung von Rasterfassaden hat allerdings einen sehr praktischen Grund. Die jeweiligen Gebäude erhalten so nämlich ein breiteres Spektrum an Nutzungsmöglichkeiten. Eine einheitliche Fensterbreite und eine übersichtliche Aufteilung der Innenräume trägen dazu bei.

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