Ofenheizung

Man versteht unter einer Ofenheizung einen in einem Raum installierten Heizofen, der die Beheizung eines einzelnen Raumes übernimmt. Ofenheizungen sind in älteren Wohnungen immer noch zu finden, während in neueren Immobilien zunehmend effiziente Holzpelletöfen oder Scheitholzöfen als Zusatz- oder Alleinsystem Einzug gehalten haben. Als Brennstoffe dienen bei Ofenheizungen Kohle, Holz, Gas oder Öl.

Gute Ofenheizungen sorgen für eine effiziente Wärmeaufnahme und -speicherung in den Außenwänden des Ofens, so dass die Brennstoffe sauber und vollständig verbrennen und eine leichte Reinigung der Abgasrohre und des Brennraums möglich wird.  Durch einen Schornsteinfeger sind die Einzelöfen und Abgasrohre regelmäßig zu reinigen. Nach der Betriebskostenverordnung können die Kosten dafür auf den Mieter umgelegt werden.

Bei hohen Energiepreisen sorgen Einzelöfen zur Holzverbrennung für Einsparungen. In den letzten Jahren hat sich allerdings durch die erheblich gestiegene Anzahl der Holzheizungen auch der durch dieses Heizverfahren erzeugte, gesundheitsschädliche Feinstaubanteil in der Luft erheblich erhöht.

Am 22.03.2010 gab der Gesetzgeber daher die 1. BImschV (Bundesimmissionsschutz-Verordnung) bzw. die Kleinfeuerungsanlagenverordnung in einer neuen Fassung heraus. Nach dieser Verordnung müssen nun bestimmte Altöfen innerhalb einer bestimmten Frist mit Filtern nachgerüstet oder ausrangiert werden. Für Neuöfen müssen bestimmte Grenzwerte eingehalten werden. Auch für Kaminöfen und kleinere Öfen gilt dies.

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